Basstölpel, Helgoland

Für den Nestbau sammeln die Basstölpel auf Helgoland alles was sie bekommen.
Leider sind immer wieder solche Reste von Fischernetzen dabei. Diese Reste können dann zu tödlichen Fallen für die Küken werden. Sie verheddern sich dadrin und verenden kläglich. Wenn man genau auf die Felsen schaut, entdeckt man immer wieder tote Tiere.

Basstölpel
Kameramodell: Canon EOS 7D, Objektiv: EF-S18-135mm f/3.5-5.6 IS, Brennweite: 135 mm, Verschlusszeit: 1/2500 Sek., Blende: f/5.6, ISO: 400

Kegelrobben- Helgoland

Kegelrobben aus der Nähe beobachten

Auf Helgoland lassen sich Kegelrobben besonders gut beobachten. Dort können sich Besucher den Tieren bis auf rund 30 Meter nähern. Wer mehr über die Robben, aber auch über andere Tiere und Pflanzen erfahren möchte, kann sich einer Führung anschließen. Diese veranstaltet unter anderem der Verein Jordsand

Bis zu zweieinhalb Meter lang, 300 Kilogramm schwer: Die Kegelrobbe ist das größte frei lebende Raubtier Deutschlands und neben dem Seehund die zweite in Deutschland heimische Robbenart. Lange war sie aus der Deutschen Bucht verschwunden, doch seit den 90er-Jahren wächst die Zahl der Kegelrobben stetig. Auf der Helgoländer Düne hat sich ein besonders wichtiger Rast- und Wurfplatz in der Nordsee entwickelt.

Kleinere Kolonien existieren außerdem vor Amrum und vor den Ostfriesischen Inseln. Insgesamt leben in der deutschen Nordsee rund 2.800 Tiere, in der deutschen Ostsee sind sie noch sehr selten. Rund um Rügen haben sich aber wieder einige Dutzend Tiere angesiedelt. Quelle: NDR

Basstölpel-Helgoland

Ende Mai war ich für 3 Tage auf der Nordseeinsel Helgoland um unter anderem Basstölpel zu fotografieren.

Basstölpel sind in Wirklichkeit weder Tölpel, noch singen sie mit einer Bassstimme. „Der für die etwa gänsegroßen Seevögel merkwürdige Name ist eher von der bekanntesten Brutkolonie für Basstölpel, auf dem ,Bass Rock‘, einem großen Felsen vor der Ostküste Schottlands, abgeleitet“, schreibt der Malenter Naturfotograf Manfred Philipp, der die Vögel auf Helgoland ablichtete. Der Anhang „Tölpel“ beziehe sich wohl auf ihren an Land etwas unbeholfen erscheinenden Gang.

Die einzige deutsche Hochseeinsel Helgoland beherberge seit 1991 auch die einzige Brutkolonie der imposanten Seevögel in der Nordsee. Vom Frühjahr bis zum Spätsommer könne man dort die geselligen Vögel beobachten und fotografieren. Ein Ausflug mit dem Schiff von Büsum aus loht sich also. Quelle